Wie wir glauben

Die Bibel und das lutherische Bekenntnis bilden gemeinsam die Lehre der konservativen Laestadianer. Im Mittelpunkt steht die Predigt von Jesu Leiden, Tod und Auferstehung. Durch den Heiligen Geist wird Christi Werk in seiner Gemeinde fortgesetzt.

Wir glauben, dass der Mensch durch den Glauben an das Evangelium der Sündenvergebung gerecht wird. Gott rechtfertigt den Sündigen in seiner Gemeinde durch den Heiligen Geist. Jesus hat seiner Gemeinde und ihren Mitgliedern das Versöhnungsamt gegeben. Die Verkündigung des Evangeliums ist das Amt des Heiligen Geistes. Die Kinder Gottes gebrauchen diese Bevollmächtigung. Wenn sie allen Kreaturen das Evangelium predigen, verkünden sie die Vergebung der Sünden, den Kern des Evangeliums. Dabei wird dem Sündigen die Vergebung in Jesu Namen und Blut verkündet. Der Glaube kommt aus der Predigt und das Predigen durch das Wort Gottes.

In der Lehre werden die Grundlagen der lutherischen Reformation für wichtig gehalten. Die Bibel wird als höchste Auktorität in Glaubens- und Alltagsfragen angesehen. Der Mensch wird gerecht allein durch den Glauben, allein durch die Gnade und allein durch Christus.

Der Glaube ist Gottes Geschenk. Gott hat jedem Kind, das geboren wird, den Glauben geschenkt.

Die Taufe ist der Bund des guten Gewissens mit Gott. Gott bestärkt darin den kindlichen Glauben und überlässt das Kind der Fürsorge der Gemeinde. Ein Mensch der in Sünde gefallen ist, kann seinen Glauben durch die Buße zurück erhalten. Die Buße ist die Gemütsumkehr. Nach Luther gehören Reue und Leiden unter Sünde dazu, aber gleichzeitig auch das Glauben an die Vergebung. Der Kern des Evangeliums ist die Sündenvergebung.

Das Abendmahl wurde von Jesus als Gedächtnismahl eingesetzt. Für die Gläubigen ist es zur Stärkung des Glaubens gedacht.

Nach Jesu Lehre ist das Reich Gottes schon auf der Welt zu finden. Auf der Erde ist es das Gnadenreich und im Himmel das Ehrenreich. Gottes Gemeinde ist sich einig im Glauben, in der Lehre und in der Liebe.